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	<title>Digitale Systemkamera-Archiv - Bluespaces Photography</title>
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	<description>Erfahrungen mit Nikon Kameras und Objektiven – echt und aus der Praxis.</description>
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	<title>Digitale Systemkamera-Archiv - Bluespaces Photography</title>
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		<title>Nikon Zfc</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 15:56:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Systemkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon Z]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nikon Zfc ist eine spiegellose Systemkamera von Nikon mit Z-Bajonett. Ihr Retrodesign ist von den manuellen Nikon Kameras wie der FM2 oder der FE2 inspiriert und sie ist hinsichtlich des Bedienkonzepts mit Kameras wie Nikon Df oder Nikon FE-10 vergleichbar. Die Kamera hat den gleichen APS-C Sensor mit knapp 20 Megapixeln wie Nikon ihn auch in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-zfc/">Nikon Zfc</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.bluespaces.de">Bluespaces Photography</a>.</p>
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<p>Die Nikon Zfc ist eine spiegellose Systemkamera von Nikon mit Z-Bajonett. Ihr Retrodesign ist von den manuellen Nikon Kameras wie der FM2 oder der FE2 inspiriert und sie ist hinsichtlich des Bedienkonzepts mit Kameras wie <a href="https://www.bluespaces.de/digitale-systemkamera/nikon-df/" data-type="post" data-id="227">Nikon Df</a> oder Nikon FE-10 vergleichbar.</p>



<p>Die Kamera hat den gleichen APS-C Sensor mit knapp 20 Megapixeln wie Nikon ihn auch in der D500, Z30, Z50 oder Z50II verbaut. In Kombination mit kleinen Festbrennweiten ist das eine schöne Kamera für Reise und Street Photography.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Erfahrungen mit der Nikon Zfc</h2>



<p>Ich habe mir diese Kamera im Frühjahr 2023 als Zweit- bzw. Drittkamera gekauft, neben meiner&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d780">Nikon D780</a>, die ich auch für semiprofessionelle Zwecke nutze und meiner Nikon Coolpix A. Ich habe sie auch gekauft, um mir mal die&nbsp;<a href="https://www.christianmitschke.de/wie-verwende-ich-nikon-f-objektive-mit-ftz-adapter-an-nikon-z-kameras" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompatibilität von Nikon F Objektiven mit dem FTZ-Adapter und den Z-Kameras&nbsp;</a>anzuschauen. Dazu habe ich einen etwas ausführlicheren Artikel auf christianmitschke.de veröffentlicht.</p>



<p>Ich habe die Nikon Zfc für verschiedene Zwecke seit Jahren im Einsatz. Dazu zählen Portraits mit und ohne Blitzgeräten, mein Schwerpunkt Street-Photography, Konzert-Fotografie und der Familienalltag. </p>



<p>Als Objektive kommen dabei vorwiegend kompakte Festbrennweiten, wie das Nikon Z Nikkor 28mm f/2.8, das 7artisans 35mm f1.2 oder das Viltrox 25mm 1.7 Z zum Einsatz. Hin und wieder verwende ich auch das <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-58mm-f-1-4-g">Nikon AF-S Nikkor 58mm f/1.4 G</a> oder das manuelle <a href="https://www.bluespaces.de/zeiss-planar-t-14-50-zf-2">Carl Zeiss Planar 1.4/50 ZF2</a>  mit dem FTZ-Adapter. Parallel setzen meine Frau Veriko Modebadze und ich diese Kamera auch für Video- und Filmaufnahmen bspw. für ein Dokumentarfilmprojekt ein.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Gehäuse</h3>



<p>Im Gegensatz zu anderen Erfahrungsberichten wird dieses Kapitel leider etwas länger. Das Gehäuse sieht wirklich schön aus, hat aber auch deutliche ergonomische Nachteile.</p>



<p>Das Gehäuse der Nikon Zfc ist sehr kompakt und sieht aus wie meine alte Nikon FM2, hier auf dem Foto zu sehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1704" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-scaled.jpg" alt="Nikon FM2 mit Nikon AI und AI-s Objektiven" class="wp-image-137" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-1024x682.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_9527-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Im Frühjahr 2023 war das die schönste Nikon Kamera, die es neu zu kaufen gab. Nikon hat dann auf die Wünsche der Community gehört und mit der Nikon Zf eine Vollformatversion auf den Markt gebracht &#8211; die steht noch auf meiner Liste, ich hab noch keine.</p>



<p>Das Gehäusedesign ist wirklich schön und erfreut jeden Nikon-Fanboy. Allerdings sieht es besser aus, als es sich anfühlt. Im Gegensatz zu meiner FM2, die sich sehr hochwertig und solide anfühlt, ist das doch eher ein Plastikbomber. Obwohl die Bedienelemente an der Oberseite und auch die Verkleidung der Oberseite aus Metall sind, fühlt sich die gesamte Kamera nicht so Premium an, wie bspw. meine <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d780">D780 </a>oder eine D850.</p>



<p>Die Ergonomie, die eigentlich immer die Stärke bei Nikon ist, musste bei der Zfc zugunsten des Designs deutlich hintenanstehen. Das Gehäuse ist sehr schmal und man hält die Kamera – ähnlich wie bei einer FM2 oder FE2 eher am Objektiv – auch aus Mangel eines Handgriffs auf der rechten Gehäuseseite. Bei den manuellen Nikons hat das durchaus Sinn ergeben, denn man hat ja am Objektiv sowohl die Blendenverstellung als auch den manuellen Fokus bedient. Ich finde auch, dass die Belederung an einer Nikon FM oder FM2 wesentlich mehr Halt bietet.</p>



<p>Für Blendenverstellung am Objektiv gibt es aber bei der Z-Serie keinen Bedarf mehr &#8211;  all das findet elektronisch statt. Und wenn man nicht gerade den manuellen Fokus nutzt, braucht man die Hand am Objektiv wirklich nur zum Halten der Kamera. Nikon bietet deshalb einen separaten Handgriff – den Nikon Batteriegriff GR-1 – an, den ich freier Wildbahn an einer Zfc noch nie gesehen habe. Vermutlich liegt das auch am sportlichen Preis – Nikon ruft neu fast 130€ dafür auf. Die meisten Nutzer – darunter auch viele bekannte YouTuber – greifen hier auf die sowohl vom Design als auch der Ergonomie gut gelungene Variante von SmallRig zurück, die nur ein Viertel kostet und absolut notwendig ist. Bei der FM2 habe ich die Ergonomie – vor allem aufgrund der <a href="https://www.bluespaces.de/keine-angst-vor-alten-objektiven">kompakten AI- und AI-s Objektive</a> nie als so problematisch empfunden, wie bei der Nikon Zfc.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2560" height="1703" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-scaled.jpg" alt="Nikon Zfc mit 7artisans 35mm 1.2 II" class="wp-image-248" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-1024x681.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6210-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Ansonsten kann ich mich nur positiv über diese Kamera äußern. Vor allem in der Kombination mit den Pancake-Objektiven bzw. kompakten Festbrennweiten für Nikon Z, wie dem 24mm, 26mm, 28mm oder 40mm kann dieser Formfaktor seine Stärke ausspielen. Für Street-Fotografie ist sie angenehm unauffällig, mit knapp 450g sehr leicht – knapp 100g leichter als eine FM2. An der Oberseite sind große Drehschalter für Verschlusszeit, Lichtempfindlichkeit und die Belichtungskorrektur. Letzteres finde ich sehr gut platziert und einfach verstellbar. Vergleicht man das Bedienkonzept mit der <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df </a>(die ich über 6 Jahre intensiv genutzt habe), ist das Moduswahlrad auf die untere Reihe des Iso-Wahlrades gewandert – ebenfalls eine sinnvolle Anpassung. An der Vorderseite gibt es ebenfalls ein horizontales Wahlrad, bspw. für die Blendenverstellung, das sich wesentlich angenehmer bedienen lässt, als das vertikal platzierte Wahlrad der <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a>. Die Qualität der Einstellräder ist nicht auf dem Niveau wie bei den FM-Kameras oder auch der Zf. Den Verschleiß sieht man nach einigen Jahren. Dort wo FM-Kameras Patina ansetzen, sieht eine Zfc einfach nur benutzt aus.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="2560" height="1703" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-scaled.jpg" alt="Nikon Zfc mit FTZ Adapter" class="wp-image-250" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-1024x681.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_6216-2048x1363.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Für Filmaufnahmen gibt’s einen extra Auslöser, den man auch mit anderen Funktionen belegen kann. An der Rückseite gibt’s ein angenehm großes Schwenkdisplay, mit dem man auch Selfies oder Videoaufnahmen von sich selbst machen kann – das finde ich sehr praktisch. Das Display füllt nicht die gesamte Größe des Ausklapp-Bildschirms aus – irgendwo musste offenbar gespart werden. Ich finde es sehr praktisch, dass man das Display so anklappen kann, dass es nach innen zeigt und nicht zu sehen ist. Was ich vermisse, ist ein AF-On-Button. Fotografen, die wie ich mit Back-Button-Autofokus fotografieren, müssen sich diese Funktion auf den AE-L, AF-L – Button legen.</p>



<p>Da es sich um eine spiegellose Kamera handelt, ist sie mit einem elektronischen Sucher ausgestattet. Ich finde es fühlt sich damit immernoch synthetisch an, ein optischer Sucher gefällt mir teilweise besser aber das hat auch Vorteile. So kann an sich Augenautofokus, Fokus-Peaking oder andere Informationen anzeigen lassen und auch bspw. direkt mit einem Schwarz-Weiß-Sucher fotografieren.</p>



<p>Die Kamera hat kein integriertes Blitzgerät, der Blitzschuh ist mit dem Nikon-Blitzsystem kompatibel und hat bei mir mit dem SB-700, mit einem Yongnuo 685 und auch mit meinen Yongnuo 602 Fernauslösern tadellos funktioniert.</p>



<p>Im Alltag hat sich besonders die Platzierung der Belichtungskorrektur als sehr hilfreich herausgestellt. Bspw. beim Fotografieren an einem Bergsee mit schneebedeckten Bergen konnte ich so einfach und ohne den Blick vom Sucher zu nehmen, die Belichtung anpassen. Das hat mir bspw. beim Button-Layout der Nikon Df immer gefehlt.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Autofokus</h3>



<p>Die Nikon Zfc bringt wie ihre spiegellosen Schwestern viele Autofokus-Funktionen mit, die außer der <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d780">Nikon D780</a> bei hochgeklapptem Spiegel keine DSLR konnte. So stehen die Motiverkennung, Augen-Autofokus, Tier-Autofokus und auch ein wirklich brauchbarer Videoautofokus zur Verfügung. Diese ganzen Spielereien funktionieren mit den nativen Nikon Z Objektiven und auch mit adaptieren Nikon AF-S Objektiven am FTZ oder FTZII Adapter.</p>



<p>Der Autofokus ist angenehm schnell, ich kann mich auch über die Erkennung des Augen-Autofokus bei einfachen&nbsp; Portraits nicht beschweren. Die Qualität wird über Firmware-Updates kontinuierlich verbessert.</p>



<p>In Kombination mit dem Z 28mm f/2.8 hat man für die Straße eine geniale Kombination (die ich mir etwas lichtstärker gewünscht hätte). Für Street-Fotografie verwende ich normalerweise ein zentrales Fokus-Feld. Der Autofokus in dieser Kombination extrem schnell. Auch mit adaptierten Objektiven wie dem&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-58mm-f-1-4-g">Nikon 58mm 1.4 G</a>&nbsp;ist der Fokus angenehm schnell und treffsicher.</p>



<p>Fokus-Peaking mit manuellen Objektiven oder mit&nbsp; AF- oder AI-P Objektiven am FTZ-Adapter ist ebenfalls eine große Hilfe. Die Farbe des Peakings kann eingestellt werden.</p>



<p>Generell ist der Autofokus schnell und in vielen Situationen – vor allem bei guten bis mittelmäßigen Lichtverhältnissen – sehr treffsicher. Bei sehr vielen Personen kann die Augenerkennung natürlich nicht wissen, auf welches Gesicht man fokussieren möchte – wenn überhaupt. Ich habe mir deshalb angewöhnt bei Street Fotografie mit einem zentralen Fokuspunkt zu arbeiten und bei Bedarf auf die Gesichtserkennung zu wechseln. Das funktioniert schnell und zuverlässig.</p>



<p>Bei Veranstaltungen mit viel Publikum und schwachem Licht war der Augen-Autofokus doch zuverlässiger, als ich es erwartet hätte.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2048" height="2560" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-scaled.jpg" alt="Fotografiert mit Nikon Zfc und Nikon AF-S Nikkor 58mm 1.4 G" class="wp-image-249" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-scaled.jpg 2048w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-240x300.jpg 240w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-819x1024.jpg 819w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-768x960.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-1229x1536.jpg 1229w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1617-Verbessert-RR-1638x2048.jpg 1638w" sizes="auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></figure>



<p>Interessant finde ich auch das Feature, die Kamera für Portraits im Selfie-Modus zu nutzen. Montiert auf ein Stativ, ggf. mit Fernauslösern für Blitze ausgestattet, kann man den Bildschirm nach vorn klappen, so dass man sich selbst sehen kann. Tippt man jetzt auf den Bildschirm und geht zurück, erkennt die Kamera in kürzester Zeit Gesicht und Augen und löst nach 3 Sekunden aus. So kann man ohne größeren Aufwand ein Portrait von sich selbst ohne Fernauslöser machen, das korrekt fokussiert ist.</p>



<p>Ich habe mit der Zfc auch viele Veranstaltungen und Konzerte fotografiert. Gern kombiniere ich die Zfc mit dem Nikon AF-S Nikkor 24-70mm f/2.8 G ED am FTZ-Adapter. Auch die Kombination mit dem <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-58mm-f-1-4-g">Nikon AF-S Nikkor 58mm f/1.4 G</a> am FTZ-Adapter ist toll. Man hat so ein Lichtstarkes 87mm Objektiv, mit dem man viele Situationen gut meistern kann. Der Augen-Autofokus tut sich bei diesen Lichtverhältnissen etwas schwerer, wenn er getroffen hat, waren die Bilder echt in Ordnung. In der </p>



<p>Auch den Tier-Autofokus konnte ich testen, beim Spaziergang mit Hund hat das AF-Modul den weißen Hund mit schwarzen Augen perfekt erkannt, das ist aber auch ein hoffentlich sehr simples Beispiel für diese Funktion.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bildqualität</h3>



<p>Mit ihrem 20,9 Megapixel APS-C Sensor (CMOS) hat die kleine Kamera ausreichend Auflösung für den Fotoalltag, auch für Prints. Ich hatte vor dieser Kamera schon lange nicht mehr mit Nikon APS-C Kameras fotografiert und bin positiv überrascht. Verglichen mit dem 16-Megapixel Sensor, der bspw. in der D7000er Reihe verbaut wurde und auch in der kompakten <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-coolpix-a">Coolpix A</a> verbaut ist, hat man auch bei etwas höheren ISO-Werten deutlich mehr Spielraum. Dennoch ist bei höheren ISO-Werten bzw. niedrigem Raumlicht deutliches Rauschen sichtbar. Da habe ich bei meiner Vollformatkamera deutlich mehr Spielraum, auch bei der Nachbearbeitung der Aufnahmen. Physik bleibt eben Physik</p>



<p>Der Sensor kommt auch in anderen DX-Kameras wie der Z30 und Z50 zum Einsatz. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, wäre es eine Sensorstabilisierung, aber bei diesem Preisschild muss irgendwo eingespart werden.</p>



<p>Zur Bildqualität muss man eh sagen – es gibt eigentlich keine schlechten Kameras mehr. Die Bildqualität ist hervorragend, vor allem wenn man diesen Sensor mit teuren Objektiven kombiniert, bekommt man Nikon-typisch grandios schöne Fotos, satte natürliche Farben und Mikrokontraste. Ich kann keine Aussage zur Bildqualität mit dem Kit-Objektiv machen aber ich rate dazu im Zweifel lieber mehr Geld für Glas als für Kameras auszugeben.</p>



<p>Am Ende macht das Objektiv das Foto. Ich habe die Kamera in den letzten Jahren auf so vielen Reisen und Veranstaltungen verwendet, dass ich im Nachhinein selten am Foto erkennen kann, ob es mit der Zfc oder mit meiner Vollformatkamera gemacht ist. </p>



<p>Auf das Thema Video gehe ich nur wenig ein. Wir filmen mit der Kamera meistens mit einem Nikon Z Nikkor 12-28mm f/3.5-5.6 PZ VR, weil die Kamera keine Bildstabilisierung hat. In der Regel filmen wir in 4K 30p und sind mit dem Material zufrieden. </p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Im Alltag</h3>



<p>Die Zfc ist eine angenehm kompakte Begleiterin. Ich verwende sie wie im Kapitel „Gehäuse“ beschrieben mit dem Smallrig-Griff und würde das zumindest bei Verwendung größerer Objektive unbedingt empfehlen. Eigentlich mag ich keine Tragegurte aber schöner Ledergurt könnte dieser Retrokamera ganz gut stehen und man hätte sie immer griffbereit. Die Kamera ist nach dem Einschalten schnell verfügbar, der Autofokus ist schnell und ich hab selten das Gefühl damit zu langsam zu sein. Aber meine&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d780">D780</a>&nbsp;ist noch schneller, vor allem bei Streetphotography-Aufnahmen muss es manchmal sehr schnell gehen.</p>



<p>Das Display habe ich meistens geschlossen, mir reicht der elektronische Sucher – auch zum Bedienen des Menüs. Wenn ich das Display nutze, dann hin und wieder für Selfies, das ist sehr praktisch. Die Kombination mit meiner Studioausrüstung, also Blitze und Funkauslöser funktioniert tadellos.</p>



<p>Im Alltag sind mir ein paar erwähnenswerte Kleinigkeiten noch aufgefallen: Na klar, die Akku-Lebensdauer. Mit dieser Kamera schaffe ich etwas einen Tag in den Straßen einer Großsstadt aber dann ist zu Feierabend der Akku wirklich leer. Das war ich von DSLR so nicht gewohnt, nicht mal auf einer Hochzeit habe ich die Akkus leer gebracht. Also habe ich einen Zweitakku gekauft.</p>



<p>Das andere ist der elektronische Sucher. Ich beobachte manchmal nach dem Einschalten, dass der Sucher zu dunkel ist und erst langsam heller wird. Hin und wieder ruckelt der Sucher auch.</p>



<p>Ansonsten ist das eine typische Nikon, wie ich sie seit fast 20 Jahren Digitalfotografie kenne – eine Kamera, die zuverlässig richtig gute Fotos abliefert und mich als Fotograf auf das konzentrieren lässt, worum es geht: das Motiv. Die Kamera liefert, wie jede meiner Nikons absolut zuverlässig ab, wenn es drauf ankommt. </p>



<p>Größe und Gewicht sind im Alltag insbesondere mit kompakten Objektiven sehr vorteilhaft. Die Kamera passt auch in eine kleine Schultertasche.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p>Wer braucht diese Kamera? Wem es rein um die Funktionen geht und wer eine solide und gute sowie günstige und ergonomische Kamera sucht, ist ganz eindeutig bei der Z50 oder Z50 II besser aufgehoben. Die Z50 sieht natürlich nicht so stylisch aus, liegt aber deutlich besser in der Hand. Wer generell ohne Sucher fotografiert, kann auch gleich zur Z30 greifen.</p>



<p>Wer viel Wert auf ein stylisches Accessoire legt, sollte zur Zfc greifen, ggf. sogar in schwarz oder anderen farben – ich finde wie bei der Df, dass das silber die Kamera etwas billiger aussehen lässt. Dennoch macht sie um den Hals oder im Regal eine gute Figur, ich werde auf der Straße regelmäßig auf die Kamera angesprochen, oft mit der Frage, ob es eine analoge Kamera ist.</p>



<p>Die gelungene Retro-Optik täuscht allerdings über die Haptik hinweg. Das Premium-Gefühl stellt sich nicht ein. Das Gehäuse zeigt viel Kunststoff und lässt den auch fühlen. Meine Nikon-Df oder meine FM2 fühlen sich um Welten wertiger und mechanischer an &#8211;  das ist für mich persönlich tatsächlich das größte Manko dieser Kamera. Aber man sollte fair bleiben: Für einen Body-Preis, der gebraucht schon um die 600€ steht, sollte man nicht die Haptik einer FM2 oder F3 erwarten.</p>



<p>Zweites Manko ist das Gesamtsystem. Eine klassisch aussehende kompakte Kamera passt am besten mit kompakten Festbrennweiten zusammen. In den ersten Jahren gab es einfach zu wenige kompakte und lichtstarke Festbrennweiten mit etwas mehr Weitwinkel. Das ist erst 2024 und 2025 besser geworden. Das im Kit erhältliche 28mm entspricht einem 42mm Objektiv im Vollformat. Das 40er schon einem 60mm Objektiv. Das klassische 28mm oder 35mm Äquivalent fehlt im Programm bei Nikon. </p>



<p>Inzwischen gibt es einige gute Alternativen. Bspw. das Viltrox 25mm 1.7 Z ist absolut empfehlenswert für diese Kamera. Natürlich gibt es auch noch zahlreiche Alternativen mit manuellem Fokus von günstigen China-Marken wie 7artisans oder TTartisan, die bei der Abbildungsqualität nicht auf dem Niveau der Premium Marken liegen. Von Voigtländer gibt’s ein 23mm 1.2, das ich leider gebraucht nicht erwischt habe und für einen Test zu geizig war 600€ zusätzlich für ein neues Objektiv hinzulegen. Sigma und Viltrox bieten jeweils auch noch ein 23mm 1.4 mit Autofokus – das sind gut geeignete Objektive für meinen Einsatzzweck, aber dennoch ziemlich groß.</p>



<p>Für mich ist die Zfc in Kombination mit dem 25mm Viltrox eine interessante Zweitkamera zum günstigen Preis. Unter 1.000€ für eine stylische Street-APS-C Kamera finde ich gut für alle, die Nikon treu bleiben wollen. Denn Fuji spielt in dieser Klasse doch in einer anderen Liga. Mit dem erscheinen von APS-C Objektiven, wie bspw. dem Nikon Z Nikkor 24mm f/1.7 wurd das System endlich auch als Ganzes interessanter.</p>



<p>Eine gute DSLR-Alternative mit großem Objektivangebot ist die von mir über 6 Jahre lang exzessiv eingesetzte Nikon Df. Gebraucht um die 1.000€ erhältlich. Und wer bereit ist, doch etwas mehr Geld auszugeben, kann sich mal die gebrauchten Vollformat-Kompaktkameras von Leicas Q-Serie anschauen. Los geht’s bei ca. 2.000€ für die Leica Q, ca. 4.000€ für die Q2.</p>
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		<title>Nikon D780</title>
		<link>https://www.bluespaces.de/nikon-d780/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 17:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Systemkamera]]></category>
		<category><![CDATA[D780]]></category>
		<category><![CDATA[DSLR]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon F]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die im Jahre 2020 erschienene Nikon D780 ist Nikons letzte digitale Spiegelreflexkamera gewesen. Mit dieser Kamera endet eine Ära, die mit der Kodak DCS100 im Jahr 1991 begann und 29 Jahre später mit der D780 sein Ende gefunden hat. Die D780 ist eine Hybridkamera in zweierlei Hinsicht. Sie kann sowohl Foto- als auch Videoaufnahmen machen [&#8230;]</p>
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<p>Die im Jahre 2020 erschienene Nikon D780 ist Nikons letzte digitale Spiegelreflexkamera gewesen. Mit dieser Kamera endet eine Ära, die mit der Kodak DCS100 im Jahr 1991 begann und 29 Jahre später mit der D780 sein Ende gefunden hat. Die D780 ist eine Hybridkamera in zweierlei Hinsicht. Sie kann sowohl Foto- als auch Videoaufnahmen machen und vereint die Gene einer klassischen Spiegelreflexkamera mit denen einer digitalen spiegellosen Systemkamera. </p>



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<h2 class="wp-block-heading">Meine Erfahrungen mit der Nikon D780</h2>



<p>Ich habe mir im Jahr 2021 eine D780 gekauft, nach dem ich lange mit mir gerungen habe, ob ich auf das Z-System von Nikon umsteigen soll, obwohl ich schon eine stattliche Ansammlung von Objektiven für Nikon F besessen habe und auch mit Nikon F analog fotografiere. Die D780 schien mir das beste aus zwei Welten zu sein, deshalb bin ich noch einmal bei Nikon F geblieben.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Objektiv-Kompatibilität</h3>



<p>Ich fange bewusst mit der Kompatibilität an, denn das ist einer der Hauptgründe sich&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-z6-ein-guter-ersatz-fuer-die-nikon-df">für eine D780 und gegen eine Z-Kamera zu entscheiden</a>. Die D780 kommt mit Nikons F-Bajonett. Alle Objektive ab dem AI-Anschluss sind kompatibel. Wer Non-AI Objektive nutzen möchte, muss diese konvertieren, da sich der Blendenmitnehmer nicht wie bei der Nikon Df wegklappen lässt. Manuelle Objektive können im Menü hinterlegt werden, so dass sie bei Aufnahmen auch korrekt in den EXIF Daten hinterlegt werden.&nbsp;<a href="https://www.christianmitschke.de/manuelle-nikon-ai-oder-ais-objektive-an-digitaler-spiegelreflexkamera" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie das geht, habe ich in dem verlinkten Artikel hier ausführlich beschrieben</a>.</p>



<p>An der D780 können auch die vielen verfügbaren AF- und AF-D Objektive uneingeschränkt verwendet werden. Wer diese an den&nbsp; Z-Kameras nutzen möchte, muss neben der Nutzung des FTZ / FTZII Adapter auch noch auf den Autofokus verzichten. Wer also viele AF-Objektive nutzen möchte – beispielsweise für Klassiker wie das Nikon AF Nikkor 28mm f/1.4 D oder das legendäre Nikon AF Nikkor 135mm f/2.0 D Defocus Control, der wird mit der D780 viel Freude haben. Der integrierte Stangenautofokusmotor ist ausreichend stark um auch den AF in größeren Objektive zuverlässig anzutreiben.</p>



<p>Ich nutzte sehr gern ältere AI und AI-s Objektive von Nikon, aber im Alltag beispielsweise auch das&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/erfahrungsbericht-nikon-af-micro-nikkor-60mm-f-2-8">Nikon AF Micro-Nikkor 60mm f/2.8 D</a>&nbsp;als Makro-Objektiv oder&nbsp;<a href="https://www.christianmitschke.de/schwarz-weiss-film-digitalisieren-mit-dem-nikon-es-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">um Negative mit der D780</a>&nbsp;zu digitalisieren.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Gehäuse:</h3>



<p>Das Gehäuse ist ein klassisches DSLR Gehäuse mit einem ausgeprägten Griff und optischem Sucher. Die Kamera wiegt mit Speicherkarte und Akku ungefähr 830g, das ist ein angenehmes Gewicht um auch schwerere Objektive gut auszubalancieren. Es ist aber leicht genug um die Kamera auch ohne Tragegurt sicher in der Hand zu halten.</p>



<p>Mich erinnert das Gehäuse sehr stark an den Vorgänger D750. Es ist sehr ergonomisch, Buttons liegen dort, wo man sie erwartet. Wer mit einer Kamera der D700er oder D800er Serien fotografiert hat, wird sich sofort mit diesem Body wohlfühlen, der Griff ist wirklich das beste daran. Die Kamera fühlt sich zu jeder Zeit sicher und kontrolliert an.</p>



<p>Der Sucher hat eine Abdeckung von 100%, Scharfstellen mit manuellen Objektiven fällt damit leicht.</p>



<p>Das Gehäuse ist abgedichtet gegen Staub und Feuchtigkeit, so dass man in Kombination mit einem passend abgedichteten Objektiv auch bei widrigsten Wetterverhältnissen fotografieren kann. Dazu muss ich sagen, dass mich egal bei welchem Wetter bislang keine Nikon im Stich gelassen hat aber Staub war oft ein Problem, insbesondere bei der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a>. Allerdings war die Sensorreinigung bei gleichen Objektiven an der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a>&nbsp;wesentlich häufiger nötig als an der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d700">D700</a>&nbsp;und ganz besonders an der D780. Die Abdichtung gegen Staub scheint noch mal ein deutlich höheres Niveau angehoben worden zu sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1706" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-scaled.jpg" alt="Nikon D780" class="wp-image-240" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-1024x683.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-768x512.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1365-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Im Gegensatz zu den D800er-Kameras gibt es an der Oberseite ein klassisches Wahlrad für verschiedene Motivprogramme, für individuelle Einstellungen (U1 und U2) sowie die üblichen P, A, S, M. Ich nutze bspw. U2 um die Kamera so vorzukonfigurieren, dass ich sie &#8222;jedem&#8220; für ein Foto in die Hand drücken kann und U1 für meine Settings für Street Photography.</p>



<p>Auch eine „Auto“ Option gibt es, die nutze ich jedoch nicht. Wer seine Kamera individualisieren möchte, kann über diverse Custom-Buttons Funktionalitäten belegen. Die Taste an der Vorderseite nutze ich beispielsweise nicht aber hier hat man sehr viele Möglichkeiten. Wer keine Videoaufnahmen macht, kann auch den Aufnahmebutton mit anderen Funktionen belegen.</p>



<p>Im Vergleich zum Vorgänger Nikon D750 oder auch der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d700">D700</a>&nbsp;wurde das integrierte Blitzgerät weggelassen. Mich stört das nicht, aber ich nutze meistens ein externes Blitzgerät oder vertraue auf das gute Rauschverhalten bei wenig Licht. Für entfesseltes Blitzen wird so leider ein Funkauslöser benötigt, ein Triggern über einen integrierten Blitz ist damit nicht möglich.</p>



<p>Dafür sind in die Sucherwölbung des Gehäuses die integrierten Stereo-Mikrofone integriert. Die Qualität ist in Ordnung, allerdings hat man auch bei AF-S Objektiven das Geräusch beim Fokussieren mit auf dem Ton, so dass ich die Nutzung eines externen Mikrofons empfehlen würde. Ich nutze hier das Rode Videomic. Das lässt sich an den 3,5mm Klinken-Anschluss verbinden, der Ton kann über einen ebenfalls vorhandenen Kopfhöreranschluss kontrolliert werden.</p>



<p>Nikon verbaut in der D780 ein 3,2 Zoll Klapp- und Touch-Display, welches sich lässt sich neigen lässt, so dass man sowohl tief am Boden als auch über den Kopf sehr entspannt fotografieren kann. Zoomen, Wischen, Navigieren geht alles ähnlich wie auf einem Smartphone.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-scaled.jpg" alt="Nikon D780" class="wp-image-236" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-1024x683.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-768x512.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1367-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Die Kamera hat 2 Speicherkartenfächer für SD-Karten mit einer UHS-II Schnittstelle. D.h. es können für Videoaufnahmen in 4K auch sehr schnelle Speicherkarten verwendet werden.</p>



<p>Auf der Unterseite lässt sich das Batteriefach mit der EN-EL15b öffnen, die sowohl im Foto- aus auch Videobetrieb über ausreichende Kapazität verfügen. Ich konnte selbst im Mischbetrieb und mit eingeschaltetem Display komplette Veranstaltungen oder Shooting-Tage mit einer Akkuladung schaffen. Man kann angeblich nur im Sucherbetrieb über 2.000 Aufnahmen mit einer Batterieladung schaffen. Übrigens können auch andere EN-EL15-Batterien verwendet werden – diese lassen sich dann allerdings nicht per USB-C in der Kamera laden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-scaled.jpg" alt="Nikon D780" class="wp-image-237" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-1024x683.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-768x512.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-1536x1024.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_1361-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Der USB-C Anschluss ist ebenso vorhanden, wie ein Kopfhörer- sowie ein Mikrofonanschluss und ein Mini HDMI-C Anschluss.</p>



<p>Das Gehäuse ist Made in Thailand, ich kann an der Verarbeitungsqualität absolut nicht meckern. Die Kamera ist nicht zu schwer, liegt sehr gut in der Hand und ist gegen Staub und Schmutz abgedichtet.</p>



<p>Wenn ich mir noch etwas wünschen würde, wären es wie bei der D850 beleuchtete Buttons aber das ist schon meckern auf hohem Niveau.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Autofokus</h3>



<p>Einer der Gründe meine <a href="https://www.bluespaces.de/digitale-systemkamera/nikon-df/" data-type="post" data-id="227">Nikon Df</a> zu verkaufen, war die mittelmäßige Autofokusleistung besonders bei schlechtem Licht. Die Nikon D780 ist hier sowohl im Autofokus über den optischen Sucher als auch im Live-View in einer anderen Liga. Insbesondere das Advanced Multi-CAM 3500 II Autofokus-Modul des optischen Sucher mit 51 AF-Messfeldern inkl. 15 Kreuzsensoren ist richtig gut, sehr treffsicher und schnell. Die DSLR-typische Verteilung der Felder im Zentrum des Sensors ist etwas besser als in der <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a> oder D600 / D610, aber nicht so gut verteilt wie bei den Flaggschiffen D850 oder D5 / D6.</p>



<p>Ich nutze im Alltag tatsächlich viel öfter den Live-View als ich es erwartet hätte. Der AF im Liveview bietet 273 Phasen-AF Felder und kommt mit den Mirrorless-typischen Funktionen wie Augen-Autofokus. Die&nbsp; Z6 konnte ich nur kurz testen, ich aber aber das Gefühl, dass der Augen-AF der D780 etwas präziser arbeitet als in der Z6. Für Portraits und Studio-Situationen finde ich das sehr praktisch.</p>



<p>Im Videomodus merkt man den technologischen Unterschied zu den Spiegellosen. Man kann mit allen kompatiblen Objektiven, die Autofokus haben, mit AF filmen. Jedoch ist das nicht so weich und geräuschlos wie bei Nikons Z-Modellen. Ich nutze deshalb oft zum Filmen das Fokus Peaking, welches sich in verschiedenen Farben konfigurieren lässt. Sobald man am Objektiv auf Manuell Fokus umschaltet, stellt die Kamera das Fokus-Peaking ein.</p>



<p>Für Makro-Situationen bietet die D780 auch den von der D850 oder den Z-Kameras bekannten Focus-Staking Modus. Dabei werden mehrere Aufnahmen zu einem zusammengesetzten Foto verrechnet. Ich habe das allerdings noch nicht benutzt, werde bei Gelegenheit den Artikel um meine Erfahrungen damit erweitern.</p>



<p>Mit einer Serienbildrate von 7 Bildern pro Sekunde und mit optischem Sucher und AF, 12 Bildern pro Sekunde mit gelocktem AF ist die D780 für meine Zwecke mehr als schnell genug. Hinsichtlich AF-Performance bin ich in allen Situationen überaus zufrieden. Besonders in Studio-Situationen bspw. bei Kinderfotografie hat mich auch der Live-View völlig überzeugt.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Bildqualität</h3>



<p>Der Sensor der D780, der vermutlich der gleiche wie in der Z6 und Z6II ist, hat eine effektive Auflösung von 24,5 Megapixeln. Es handelt sich um einen rückseitig beleuchteten CMOS-Sensor im Kleinbildformat, der im Gegensatz zu einigen D800er Modellen mit einem Tiefpassfilter ausgestattet ist. Im großen Unterschied zu vielen spiegellosen Modellen der Z-Serie verfügt die D780 über keinen integrierten Bildstabilisator. Wer bisher nie mit Bildstabilisator fotografierte, wird nichts vermissen. Wer es braucht, muss an der D780 Objektive mit integriertem Bildstabilisator nutzen. Ich nutze dementsprechend kürzere Verschlusszeiten um scharfe Fotos zu erzielen.</p>



<p>Kürzere Verschlusszeiten erfordern bei gleicher Blende höhere Lichtempfindlichkeiten. In dieser Disziplin war ich schon von der Nikon Df sehr verwöhnt aber die D780 legt noch mal eine Schippe drauf. Ich fotografiere im Notfall tatsächlich auch mal mit ISO12800 und die Bilder sind nach geringfügiger Bearbeitung in Lightroom tatsächlich gut verwendbar. Die Basisempfindlichkeit liegt bei ISO100, sie lässt sich nach unten bis ISO50 reduzieren und reicht bis ISO51200. Die Empfindlichkeit kann in den Hi-Modi bis ISO204.800 erhöhen. Wozu man sowas braucht, erschließt sich mir nicht. Aber da das Rauschverhalten und auch das Aussehen des Rauschens auf sehr hohem Niveau ist, nutze ich bedenkenlos in vielen Situationen die Auto-ISO Funktion.</p>



<p>Farb- und Kontrastwiedergabe sind bei entsprechenden Objektiven auf absolutem Top-Niveau. Wer sich für eine Nikon entscheidet und die etwas wärmere Farbwiedergabe mit sehr natürlichen Hauttönen von Nikon Kameras schätzen gelernt hat, wird auch bei dieser Kamera nicht enttäuscht sein.</p>



<p>Die Kamera speichert selbstverständlich auch in RAW, so dass sich alles aus den Bildern in Lightroom oder ähnlichen Programmen rausholen lässt.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Weitere Funktionen</h3>



<p>Ich hatte noch nichts zu den Verschlusszeiten gesagt. Sie lassen sich zwischen 30 Sekunden und 1/8000s einstellen, da sollte für den Alltag alles dabei sein. Auch ein Bulb-Modus für Langzeitbelichtungen ist vorhanden.</p>



<p>Man die D780 zum Digitalisieren von Negativen mit Hilfe des Nikon ES-2 Digitalisierungs-Adapters nutzen. Ich habe dazu einen eigenen Artikel verfasst. Das ist eine Funktion, die vermutlich nur wenige Nutzer benötigen. Es gibt dazu einige Erfahrungsberichte, die allesamt sehr positiv sind – ich kann das bestätigen. Der einzige Nachteil ist, dass die Bilder nur als JPEG gespeichert werden.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Wie fühlt sie sich im Alltag an</h2>



<p>Ich nutze im Alltag am häufigsten die Kombination D780 mit&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-35mm-f1-8g-ed">Nikon AF-S Nikkor 35mm f/1.8 G ED</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-58mm-f-1-4-g">Nikon AF-S Nikkor 58mm f/1.4 G.</a>&nbsp;Als Blitzgerät kommt häufig ein Nikon SB-700 direkt auf dem Blitzschuh zum Einsatz, gelegentlich auch ein Setup aus mehreren Blitzen mit Yongnuo 602 Funk-Fernauslösern.</p>



<p>Gerade mit solchen Setups war ich bei der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df&nbsp;</a>nicht immer sicher, wirklich scharfe Bilder zu erzielen, weil ich mich auf den AF im Zweifel nicht verlassen konnte. Bei der D780 sieht das komplett anders aus. Selbst wenn man bspw. bei sehr geringer Schärfentiefe des&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-58mm-f-1-4-g">Nikon AF Nikkor 58mm f/1.4 G&nbsp;</a>nicht ganz sicher ist, ob das Foto scharf ist, wird am spätestens nach Import und Sichtung der Bilder eines Besseren belehrt – bravo!</p>



<p>Die D780 ist ein sehr fortschrittliches Kamerasystem, das erstmal gelernt werden möchte. Deshalb habe ich mir mehr als ein halbes Jahr Zeit für diesen Erfahrungsbericht genommen. Die Kamera auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen, ist gar nicht so leicht gewesen. Ich empfehle dazu Steve Perrys D780 Menu Setup Guide, der hat mir – wie so viele der sehr empfehlenswerten Videos von Steve, sehr geholfen:</p>



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<iframe loading="lazy" title="Nikon D780 Menu Setup Guide" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/XxQhuMQEwLU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit</h2>



<p>Wer schon länger mit Nikon Kameras fotografiert, wird sich sofort wohlfühlen. Alles ist an seinem Platz, die Kamera reagiert extrem schnell und stets zuverlässig. Der Sensor staubt nicht so schnell zu wie bei anderen Kameras. Der Verschluss verrichtet leise und&nbsp; zuverlässig seine Arbeit. Die hohe Zuverlässigkeit des Autofokus egal ob mit optischem Sucher oder im Live-View erleichtern mir bei Shootings und Veranstaltungen deutlich die Arbeit.</p>



<p>Wer beim Fotografieren noch etwas Emotionen, das Gefühl von Mechanik und die Haptik von manuellen Schaltern sucht, sollte sich nach einer <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a>, einer Zfc oder gleich nach einer manuellen Nikon umsehen. Die D780 bringt für ambitionierte Amateurfotografen aber auch Profis alles mit, was man wirklich zum Fotografieren braucht und noch mehr. Ein emotionsloses Arbeitstier, das über Jahre zuverlässig seine Arbeit verrichten wird –  die letzte DSLR von Nikon. Denn das ist sie. Die D780 ist mein Fotoarbeitstier, das bei Wind, Wetter, bei Regen oder Sonne zuverlässig mit kleinen Objektiven oder auch großen Teles zuverlässig abliefert. </p>
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		<title>Nikon Df</title>
		<link>https://www.bluespaces.de/nikon-df/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 17:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Systemkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Df]]></category>
		<category><![CDATA[DSLR]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon F]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der 2013 erschienenen Nikon Df versucht Nikon an seine klassischen Analogkameras wie der F3 oder auch der FM-Serie anzuknüpfen und sie mit den Genen der digitalen Modelle auszustatten. Sie passt damit in den derzeit angesagten Retro-Look. Die Markteinführung wurde mit einer Kampagne mit dem Slogan &#8222;Pure Photography&#8220; begleitet. Die Df fokussiert sich entgegen des [&#8230;]</p>
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<p>Mit der 2013 erschienenen Nikon Df versucht Nikon an seine klassischen Analogkameras wie der F3 oder auch der FM-Serie anzuknüpfen und sie mit den Genen der digitalen Modelle auszustatten. Sie passt damit in den derzeit angesagten Retro-Look. </p>



<p>Die Markteinführung wurde mit einer Kampagne mit dem Slogan &#8222;Pure Photography&#8220; begleitet. Die Df fokussiert sich entgegen des damaligen Trends zu Hybridkameras ausschließlich auf Fotografie. Sie ist mit allen Nikon F Objektiven ab 1959 kompatibel und damit bis heute ein einmaliges Produkt im Lineup des japanischen Herstellers.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Meine Erfahrungen mit der Nikon Df</h2>



<p>Ich bin von der <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d700">Nikon D700</a> auf die Df umgestiegen, habe diesen Artikel schon 2015 geschrieben und nach über 10 Jahren noch einmal aktualisiert. Die Nikon Df ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor, d.h. die Sensorgröße entspricht etwa der eines Kleinbildnegativ (32mm x 24mm). Dieser Sensor stammt aus dem fast dreimal so teuren Topmodel Nikon D4 bzw. D4s und löst mit 16 Megapixeln moderat auf. Die Nikon Df hat mich über einen Zeitraum von knapp 6 Jahren auf den meisten Reisen begleitet. Ich habe mit ihr zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und vor allem Street fotografiert. Aber auch für viele Portraits und für Landschaftsaufnahmen kam die Df bei mir zum Einsatz.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Das Gehäuse der Nikon Df</h3>



<p>Die Nikon Df hat ein von Anfang an sehr polarisierendes Gehäusedesign. Das gesamte Gehäuse der Df besteht aus Kunststoff und Magnesium und ist mit knapp 750g sehr leicht. Es war zu seiner Zeit das leichteste Vollformat-Spiegelreflexkameragehäuse im Markt. Das Prismengehäuse mit Retro-Schriftzug und die Oberseite erinnern an die FM-Kameras. Man hat über klassische Drehschalter aus Metall Zugriff auf Verschlusszeit, Belichtungskorrektur, Lichtempfindlichkeit und Programm. An der Vorderseite kann man über einen Drehschalter die Blende wählen, wenn man ein Objektiv ohne Blendenring verwendet. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1703" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-scaled.jpg" alt="Nikon Df" class="wp-image-231" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-1024x681.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0029-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Der ganze Rest des Gehäuses erinnert eher an eine D610 oder D810, man fühlt sich also gleich wohl und kennt alle Funktionen. Ich persönlich finde das Gesamtkonzept ist nicht ganz zu Ende gedacht. Wenn die Drehschalter für Blendenwahl und Belichtungszeit jeweils noch eine „Automatik“-Stellung hätten, wäre das Programmwahlrad überflüssig und man würde die Schalter häufiger nutzen. Auch fehlt die Einstellung „Automatik“ für die Lichtempfindlichkeit – diese muss im Menü gesetzt werden. Das alles ist etwas unlogisch und wirklich schade. Fuji hat gezeigt wie man es besser macht. Aber immerhin ist Nikon absolut konsistent und wendet die gleiche Systematik auch bei den Retrokameras mit Z-Bajonett &#8211; der Nikon Zfc und der Nikon Zf &#8211; an.</p>



<p>Der Sucher ist wunderbar groß und hell, meiner Erfahrung nach ist damit auch das manuelle Fokussieren mithilfe des Fokus-Indikators gut möglich, auch wenn Nikon keine Schnittbildmattscheibe verbaut hat. Viele andere Reviewer haben das kritisiert, ich fotografiere in der Tat häufig mit AI und AI-S Objektiven und hatte dennoch keine großen Probleme beim Scharfstellen – das ist Gewöhnungssache.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1703" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-scaled.jpg" alt="Nikon Df" class="wp-image-230" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0028-1-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Nikon hat in die Df das Autofokussystem der D6XX Reihe integriert und damit die größte Schwachstelle der Kamera geschaffen. Die 39 AF-Sensoren sind sehr zentral verteilt, daran konnte ich mich jedoch noch gewöhnen. Die Treffsicherheit und Geschwindigkeit selbst mit teuren AF-S Objektiven ist jedoch nur bei gutem bis mittelmäßigem Licht im akzeptablen Bereich. Sobald die Lichtverhältnisse schwieriger werden, trifft der AF nicht mehr zuverlässig oder braucht sehr lang. Nikon hat, möglicherweise aus Design-Gründen, auch noch das AF-Hilfslicht weggelassen, was die Leistung im Dunklen noch stärker reduziert. Ich verstehe das nicht einfach nicht. Wer kombiniert eine Kamera mit dem besten verfügbaren Low-Light Sensor und spart so stark am AF-System? Die Df hat einen eigenen AF-ON Button, wie die <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d700">D700</a> und D8XX auch. Das ist hilfreich, ich fotografiere ausschließlich mit Back-Button-Focus, so kann ich das Problem der so zentral liegenden AF-Felder umgehen, indem ich fokussiere, dann die Komposition mache und dann auslöse. Wenn der AF dabei im AF-C Modus ist, funktioniert das ganz gut. Mit AF-C habe ich bessere Erfahrungen als mit dem AF-C 3D gemacht. Man kann auch Gruppen um einen Fokuspunkt aktiv schalten, so dass statt einem 9 Autofokus-Punkte in einem Bereich ein Motiv verfolgen können. Das ist nicht zu verwechseln mit dem Gruppen-Autofokus, den es leider in der Df nicht gibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1703" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-scaled.jpg" alt="Nikon Df" class="wp-image-232" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-1024x681.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0031-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Dennoch liebe ich meine Df, denn im Alltag ist die besonders mit kleinen Festbrennweiten, wie dem&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-s-nikkor-50mm-f1-8g">Nikon AF-S Nikkor 50mm f/1.8 G</a>&nbsp;oder dem&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-ai-nikkor-28mm-f2-8">Nikon AI Nikkor 28mm f/2.8</a>&nbsp;eine unauffällige Begleiterin mit herausragender Bildqualität. Ich fotografiere ausschließlich in RAW, dabei sieht man das wahre Potential des 16MP Sensors. Das Gehäuse ist extrem leicht und für kleinere Objektive gut ausbalanciert. Ich halte die Kamera eher wie eine FM am Objektiv, da der Handgriff etwas kleiner ist – was mich nicht stört. Ich lasse in der Regel auch den Tragegurt weg, weil er bei dem geringen Gewicht schlichtweg nicht nötig ist und – ein weiterer Nachteil – die Halteösen am Gehäuse an ungünstigen Stellen angebracht sind. &nbsp;Die Handhabung ist auch mit größeren Objektiven, wie dem&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-af-nikkor-70-210mm-f4">Nikon AF Nikkor 70-210 f/4</a>&nbsp;in Ordnung, jedoch nicht so komfortabel wie an einer&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d700">D700</a>&nbsp;oder D8XX.</p>



<p>Ein weiterer Punkt, der für einige Nikon-Fans interessant sein sollte, ist die Kompatibilität der Objektive. Man kann an die Df nämlich auch Objektive vor der AI-Ära montieren, so dass man eigentlich alles kaufen kann, was Nikon seit Markteinführung des F-Bajonett 1959 hergestellt hat. Und da sind durchaus ein paar Sahnestücke dabei. Sie fühlen sich genauso gut an der Df an, wie an einer FM2.</p>



<p>Das Gehäuse hat kein Blitzgerät integriert, ich habe es auch bislang nicht vermisst, weil ich durch das gute Lichtverhalten häufig das Umgebungslicht nutzen kann. Über den üblichen Blitz- oder Zubehörschuh kann ein GPS oder Blitzgerät befestigt werden.</p>



<p>Ein Punkt ist mir in den 6 Jahren merklich aufgefallen: Der Sensor meiner Df war viel häufiger verschmutzt, als der anderer Kameras, die ich davor oder parallel verwendet hatte. Ggf. ist das Gehäuse nicht so gut gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, wie bei anderen Kameras.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bildqualität der Nikon Df</h3>



<p>Der eigentliche Clou der Kamera ist neben dem Design der 16 Megapixel Sensor, der auch in Nikons Topmodell D4 und D4s verbaut wurde. Der glänzt durch ein überragendes Rauschverhalten bei hohen Lichtempfindlichkeiten. Das ist meines Erachtens nach sogar bis ISO12.800 durchaus verwendbar. Da die native Bandbreite des Chip von ISO100 bis ISO12.800 reicht und sich diese Bereiche sowohl nach unten als auch nach oben erweitern lassen, kann man diesen Sensor für beinahe jeden Zweck einsetzen und erhält immer eine extrem hochwertige Bildqualität. </p>



<p>Farbwiedergabe und Kontrast sind bis ISO6.400 auf höchstem Niveau, danach wird es erwartungsgemäß etwas schlechter aber immer noch meilenweit vor den Wettbewerbern und durch Nachbearbeitung mit Software beherrschbar. </p>



<p>Die Nikon Df gehört für mich in Sachen Farbwiedergabe und Kontrast auch bei höheren ISOs zu den besten Kameras, die ich je in der Hand hatte.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit zur Nikon Df</h2>



<p>Mein Fazit zur Nikon Df fällt insgesamt sehr gut aus, auch wenn ich ein paar Dinge wirklich nicht nachvollziehen kann. Man bekommt mit der Nikon Df eine Nikon D4 im Look einer FM zum kleinen Preis, bei der man besonders beim Autofokus und dem Bedienkonzept Abstriche machen muss. Dafür ist die aufgrund der Kompaktheit und des geringen Gewichts der perfekte Reisebegleiter. </p>



<p>Die Kamera macht vor allem mit manuellen Nikon Festbrennweiten, wie dem phantastischen AI-s 28mm 2.8 oder auch den von Cosina gefertigten Objektiven von Voigtländer oder Zeiss so richtig Freude. </p>



<p>Die Gebrauchtpreise sind derzeit bei ungefähr 1000€ – das ist ein akzeptabler Preis, zu dem man – wenn man mit den Nachteilen leben kann – eine wirklich gute Alltagskamera bekommt, die auf der aktuellen Retrowelle gut mitschwimmt. Kombiniert man die Kamera bspw. mit einem modernen Voigtländer 55mm f/1.2 hat man eine solide und vor allem unauffällige Street Photography Allzweckwaffe.</p>



<p>Ich habe mich 2021 von der Nikon Df getrennt, weil ich insbesondere auf den vielen Veranstaltungen, die ich fotografiere eine Kamera mit Klappdisplay und zuverlässigem Autofokus benötige. Aber für Street Photography ist und bleibt es meine Lieblingskamera &#8211; ich hätte schon fast 2 Mal wieder eine gekauft.</p>
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		<title>Nikon D700</title>
		<link>https://www.bluespaces.de/nikon-d700/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 15:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Systemkamera]]></category>
		<category><![CDATA[D700]]></category>
		<category><![CDATA[DSLR]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nikon D700 ist heute immer noch eine sehr gute Spiegelreflexkamera für den semiprofessionellen Fotografen. Nikon hat im Jahr 2008 mit dieser Kamera den Markt revolutioniert und das Vollformat auch semiprofessionellen Anwendern zugänglich und erschwinglich gemacht. Inzwischen hat die Kamera vor allem wegen ihrer tollen Bildqualität Kultstatus. Meine Erfahrungen mit der Nikon D700 Die Nikon [&#8230;]</p>
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<p>Die Nikon D700 ist heute immer noch eine sehr gute Spiegelreflexkamera für den semiprofessionellen Fotografen. Nikon hat im Jahr 2008 mit dieser Kamera den Markt revolutioniert und das Vollformat auch semiprofessionellen Anwendern zugänglich und erschwinglich gemacht. Inzwischen hat die Kamera vor allem wegen ihrer tollen Bildqualität Kultstatus.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Erfahrungen mit der Nikon D700</h2>



<p>Die Nikon D700 war meine erste digitale Vollformat-Spiegelreflexkamera. Ich habe sie &#8211; wie fast meine gesamte Ausrüstung &#8211; 2011 gebraucht gekauft und habe sie über 5 Jahre genutzt. Ich bin mit ihr viel gereist, habe Veranstaltungen und Portraits fotografiert. Die D700 war für mich für die vielen Jahre das zuverlässige Arbeitstier in Sachen Fotografie.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Das Gehäuse der Nikon D700</h3>



<p>Das Gehäuse der D700 ist ein professioneller Body aus einer Magnesium-Legierung, Robust wie ein Panzer &#8211; wiegt aber auch knapp ein Kilogramm. Es ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, hat gut erreichbare Knöpfe und Wählräder und ein beleuchtetes Schulterdisplay. Es gab in meiner Fotolaufbahn keine Situation, die ich mit der D700 nicht hätte meistern können.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1704" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-224" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-1024x682.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5079-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Das Okkular des großen Suchers mit 95% Abdeckung lässt sich abdunkeln. Mit seinem einem großen und hoch auflösenden Bildschirm, einem hellen und großen Sucherbild und einem sehr verlässlichen 51-Punkt-Autofokussystem, lässt die D700 keine Wünsche offen. Wie bei vielen professionelleren Bodies muss man auf Motivprogramme oder ähnliche Consumer-Funktionen verzichten. Dafür sind die meisten Funktionen direkt per Taste zugänglich, so dass man nicht über das Menü gehen muss.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1702" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-222" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-300x199.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-1024x681.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-1536x1021.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_0034-2048x1362.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Das Gehäuse ist sehr robust und übersteht auch leichte Stürze ohne Blessuren. Mit integriertem AF-Motor kann man auch alte Nikon AF-Objektive nutzen, auch AI und AI-s Objektive können problemlos benutzt werden. In&nbsp;<a href="http://christianmitschke.de/fotografie_pages.php?id=19">einem Artikel auf ChristianMitschke.de</a>&nbsp;erkläre ich, welche Einstellungen bei der Verwendung von AI und AI-s Objektiven vorgenommen werden sollen.</p>



<p>Durch seine Größe und auch das etwas höhere Gewicht erhält man eine sehr gute Balance auch mit größeren Objektiven, wie den für diese Kameras erschienenen Nikon AF-S Nikkor 24-70mm f/2.8 G ED oder Nikon AF-S Nikkor 70-200 f/2.8 IF-ED VR. Allerdings hat man dann auch ganz schön was zu schleppen. Auf meiner Tour durch Kiew hatte ich die D700 in Kombination mit einem Tokina AT-X 280 AF PRO II dabei und bin am zweiten Tag auf das leichte Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8 D gewechselt, weil die insgesamt über 2kg für einen entspannten Trip durch die Stadt doch etwas zu schwer waren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1704" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-223" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-scaled.jpg 2560w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-300x200.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-1024x682.jpg 1024w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-768x511.jpg 768w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-1536x1022.jpg 1536w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC_5073-2048x1363.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<p>Ein weiterer Vorteil des Gehäuses ist das integrierte Blitzgerät, welches beispielsweise in der Nikon Df und auch in der neuen Nikon D850 nicht enthalten ist. Der Blitz ist zwar nicht besonders lichtstark, kann aber zum Triggern von externen Blitzgeräten genutzt werden.</p>



<p>Wer auf mehr als einen Speicherkartenslot zurückgreifen will, muss hier Abstriche machen. Die D700 hat einen CF-Slot, die Übertragung per USB 2.0 ist nicht besonders schnell, die Dateien sind bei 12 Megapixel aber auch nicht besonders groß.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bildqualität der Nikon D700</h3>



<p>Die Nikon D700 ist eine digitale Vollformat Spiegelreflexkamera, deren CMOS Sensor mit 12 Megapixeln auflöst. Herausragend ist in diesem Fall das Rauschverhalten, denn die D700 liefert von ISO200 bis ISO3200 wirklich hervorragende Bilder ab, deren Bildrauschen nur als dezente Körnung wahrnehmbar ist. Bis ISO6400 sind die Bilder problemlos verwendbar, alles darüber ist nicht mehr brauchbar. Das war für mich der wichtigste Grund von der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d50">Nikon D50</a>&nbsp;auf die D700 umzusteigen. </p>



<p>Moderne Sensoren der D750 oder D8XX-Generation sind hier noch um einiges besser – auch die&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a>&nbsp;bringt hier nochmal mindestens einen Stop mehr.&nbsp;Wer wie ich ausschließlich in RAW fotografiert, wird über den Dynamikumfang des D700 Sensors (der gleiche wie im Profimodell Nikon D3) begeistert sein.</p>



<p>Letztendlich habe ich mich von der D700 getrennt, weil ich gern etwas mehr Auflösung wollte. Deshalb bin ich 2015 auf eine Nikon Df umgestiegen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Fazit zur Nikon D700</h2>



<p>In den 2020er Jahren hat sich ein regelrechter Hype um die D700 entwickelt. Vor allem jüngere Fotografen entdecken die Kamera wieder. Zahlreiche Beiträge auf Social Media zeigen, dass die Kamera auch mehr als 10 Jahre nach Erscheinen noch viel Spaß und Freude beim Fotografieren und an den entstandenen Aufnahmen macht.</p>



<p>Die Kamera war für Nikon 2008 gemeinsam mit der D3 ein Meilenstein und hat das Unternehmen zurück an die Spitze gebracht. Erschwingliche Vollformatkameras waren damals selten, Nikon hat so für viele Fotografen den Zugang in ein professionelles Segment erleichtert. </p>



<p>Die Kamera ist auch heute noch sehr empfehlenswert. Ich war fast 5 Jahre mit der D700 überall auf der Welt unterwegs und hatte in keiner Situation das Gefühl, hier kann die Kamera kein brauchbares Bild mehr aufnehmen. Sowohl in Kombination mit kompakten Festbrennweiten als auch mit großen Teleobjektiven stimmt die Balance. Einzig und allein das hohe Gewicht von ungefähr einem Kilo macht auf Dauer zu schaffen. Besonders wenn man noch mehrere Objektive dabei hat, wünscht man sich nach einem Tag Streetfotografie eine leichtere Kamera.</p>



<p>Ich lasse meine Kameras regelmäßig durch Fotohändler meines Vertrauens checken und Sensoren reinigen, so ist ein langes Leben für die Kamera garantiert. Meine D700 musste einiges mitmachen, von tiefen bis sehr hohe Temperaturen und auch hohe Luftfeuchtigkeit – alles war dabei.&nbsp;Während meiner 5 Jahre mit der D700 musste ich zwei mal die Gummierungen tauschen, diese hatten sich besonders auf der Rückseite gelöst. Ich habe das jeweils bei autorisierten Nikon Vertragswerkstätten durchführen lassen und immer ungefähr 150€ dafür bezahlt. Ähnliche Probleme mit der Gummierung kannte ich von der&nbsp;<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-d50">Nikon D50</a> und auch von der <a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">Nikon Df</a>. Vielleicht ist mein Handschweiß etwas aggressiver. Abgesehen davon lief diese Kamera problemlos und ist eine Empfehlung für alle, die eine günstige Profikamera suchen. </p>



<p>Jeder Fotograf verändert mit der Zeit seine Gewohnheiten und Arbeitsweise. Ich habe mit der Zeit die Lust an Festbrennweiten entdeckt und fotografiere fast ausschließlich mit kompakten Primes. Dafür ist mit mit der Zeit der Body der D700 zu groß und zu schwer geworden, weshalb ich auf eine<a href="https://www.bluespaces.de/nikon-df">&nbsp;Nikon Df</a>&nbsp;umgestiegen bin. Dort habe ich lediglich das gute AF-System der D700 vermisst.</p>



<p>2025 kostet die D700 gebraucht, je nach Zustand, 400€ bis 500€. Gute Alternativen sind bspw. die Nikon D800 oder auch die kompakteren D610 oder D750 &#8211; die haben allerdings etwas weniger Funktionen.</p>



<p></p>
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		<title>Nikon D50</title>
		<link>https://www.bluespaces.de/nikon-d50/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 14:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitale Systemkamera]]></category>
		<category><![CDATA[D50]]></category>
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		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nikon D50 war 2007 die ideale Kamera um von analoger Fotografie auf digital umzusteigen oder den ersten Einstieg in das Segment digitale Spiegelreflexkamera zu wagen. Mit einem kompakten Body bietet sie alles, was Einsteiger brauchen und erfahrenere Fotografen insbesondere auf Reisen schätzen. Meine persönliche Erfahrung mit dieser Kamera Die Nikon D50 war meine erste [&#8230;]</p>
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<p>Die Nikon D50 war 2007 die ideale Kamera um von analoger Fotografie auf digital umzusteigen oder den ersten Einstieg in das Segment digitale Spiegelreflexkamera zu wagen. Mit einem kompakten Body bietet sie alles, was Einsteiger brauchen und erfahrenere Fotografen insbesondere auf Reisen schätzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Meine persönliche Erfahrung mit dieser Kamera</h2>



<p>Die Nikon D50 war meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Ich habe die Kamera knapp 5 Jahre genutzt und im Jahr 2007 neu gekauft. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzte ich digitale Kompaktkameras oder die damals sehr populären Bridge-Kameras, wo ein Superzoom-Objektiv mit einem kompakten Sensor kombiniert wurde. Spiegelreflex kannte ich nur analog, hier vor allem durch meinen Großvater das EOS System von Canon oder auch analoge Kameras von Praktika mit M42 Anschluss.</p>



<p>Auf der Suche nach einer Digitalkamera mit besserer Bildqualität überzeugte mich ein Freund mal eine Nikon auszuprobieren &#8211; und ich bin bis heute beim diesem Hersteller geblieben.</p>



<p>Die Nikon D50 ist eine kompakte digitale Spiegelreflexkamera, die mit einem 6 Megapixel auflösenden CCD Sensor im APS-C Format ausgestattet ist. Dank Nikon F Bajonett kann man eine Vielzahl an Objektiven, bspw. Nikon AF-, AF-D und AF-S Objektive sowohl fürs Vollformat, als auch für APS-C mit dieser Kamera kombinieren.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Das Gehäuse</h3>



<p>Die D50 hat ein kompaktes Kunststoffgehäuse und ist in den Farben schwarz und silber erschienen. Der Vorteil des Gehäuses ist sein geringes Gewicht. Die Kamera wiegt mit eingelegtem Akku nur etwas über 600g. Der Nachteil ist klar die nicht so stark ausgelegte Robustheit. Vergleicht man das Gehäuse bspw. mit einer D700 liegen Welten dazwischen. Es ist nicht gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet. Ich hatte die Kamera in den verschiedensten Klimabereichen im Einsatz &#8211; egal ob bei bis zu -20°C in Lappland oder bei über 40°C in Georgien &#8211; ich hatte keinerlei Probleme. Die Kamera war bei mir viele Jahre im Einsatz und war in der Realität immer robuster, als sie sich angefühlt hatte.</p>



<p>Das Gehäuse ist mit einem integrierten Blitzgerät ausgestattet, was bspw. zum Triggern von externen Blitzgeräten oder für Schnappschüsse zum Aufhellen sehr sinnvoll sein kann. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="700" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_2.jpg" alt="" class="wp-image-214" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_2.jpg 1000w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_2-300x210.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_2-768x538.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Sehr geschätzt habe ich auch das Schulterdisplay, dem man bspw. eingestellte Blende, Belichtungszeit, Empfindlichkeit oder das Programm entnehmen kann. Leider kann man es nicht beleuchten, so dass man bei Nachtfotografie immer eine Taschenlampe braucht.</p>



<p>Auf der linken Oberseite befindet sich ein großes Wahlrad, mit dem sowohl die üblichen Programme P, A, S und M ausgewählt werden können, als auch dedizierte Modi für Sport, Portrait, Makro usw. &#8211; und natürlich eine Vollautomatik. Die Kamera war u.a. auch für Zielgruppen im Markt positioniert, die ausschließlich mit Automatik fotografierten.</p>



<p>Mit einem für moderne Verhältnisse sehr kleinen Display kann man die Fotos anschauen, mittels eines Steuerkreuzes kann man durch Bilder und Menüs navigieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="700" src="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_1.jpg" alt="" class="wp-image-216" srcset="https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_1.jpg 1000w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_1-300x210.jpg 300w, https://www.bluespaces.de/wp-content/uploads/2025/11/d50_1-768x538.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Das Gehäuse umfasst auch einen integrierten Autofokusmotor. Das ist insofern relevant, als es die Kompatibilität zu Nikon AF und AF-D Objektiven ermöglicht, die selbst keinen eigenen Autofokusmotor haben. Das ist ein großer Vorteil gegenüber den etwas später erschienenen ähnlich positionierten Modellen wie Nikon D40 oder Nikon D60, bei denen dieser Motor eingespart wurde. </p>



<p>Als Speichermedium nutzt die Kamera SD-Karten, es steht ein Slot zur Verfügung.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bildqualität</h3>



<p>Der CCD-Sensor der D50 löst mit 6 Megapixeln auf. Das ist für 2007 auch schon etwas mittelmäßig, dafür liefert der Sensor bei Basis-ISO200 und ISO400 wirklich gute Ergebnisse. Das Bildrauschen ist gering und wenn sichtbar, dann so harmonisch, dass es die Bilder nicht stört. Erhöht man die Lichtempfindlichkeit auf ISO800 oder sogar auf den maximalen Wert von ISO1600 ist es allerdings vorbei mit der tollen Bildqualität. ISO1600 sollte man möglichst vermeiden, das Rauschen ist hier sehr ausgeprägt. Man kann entweder in 8bit JPEG oder 12bit RAW fotografieren. Die RAWs haben tatsächlich noch ganz gute Reserven, man kann bspw. durch Schatten-Wiederherstellen noch einiges aus den Bildern rausholen. </p>



<p>Ich habe die meisten Fotos mit ISO200 oder ISO400 gemacht und bin nur selten in die höheren Empfindlichkeiten ausgewichen. Bspw. für Innenaufnahmen hat die Kombination mit einem Nikon SB-700 Blitzgerät hervorragende Ergebnisse geliefert. </p>



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<h3 class="wp-block-heading">Geeignete Objektive</h3>



<p>Generell sollte man auch beachten, dass die Ergebnisse am Ende mehr vom Objektiv abhängig sind, als von der Kamera. Bspw. in Kombination mit lichtstarken Festbrennweiten &#8211; das günstige Nikon AF Nikkor 50mm f/1.8 D ist hier bspw. sehr empfehlenswert, kann man tolle Ergebnisse zu einem günstigen Preis erzielen. Ich habe mit der D50 auf Reisen meistens mit einem Sigma 17-70mm f/2.8-4.5 DC oder mit dem Tokina AT-X Pro 12-24 fotografiert. Das in den 2010er erschienene Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1.8 G wäre auch eine tolle Kombination. Klein, leicht, kompakt und lichtstark.</p>



<p>Die von Nikon erhältlichen Kit-Objektive 18-55mm sind nur bedingt empfehlenswert, die Abbildungsleistung ist deutlich schlechter als vergleichbare Objektive von Drittherstellern, wie Sigma oder Tamron. Aber bspw. das Nikon AF-S Nikkor 16-85 VR könnte mit dieser Kamera noch &#8222;Wunder vollbringen&#8220;.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Rückblickend betrachtet, war die Nikon D50 eine wegweisende Kamera und zum Zeitpunkt des Erscheinens eine hervorragender Einstieg in die Fotografie mit digitalen Spiegelreflexkameras. Sie ist gut ausgestattet, robust und hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. </p>



<p>Die Kamera und Sensor-Entwicklung hat bis ca. 10 Jahre nach Erscheinen dieser Kamera so große Sprünge gemacht, dass ich nach 2025 diese Kamera gebraucht nur dann empfehlen würde, wenn man sie fast geschenkt bekommt. Für 20€ bis 50€ kann man in diesem Segment auch besser ausgestattete Kameras wie die Nikon D200 oder D80 bekommen, für knapp 100€ wäre eine D300 eine tolle Kamera. Alternativ wäre eine Nikon D90 etwa in der gleichen Größe für ebenfalls knapp 100€ der deutlich bessere Kauf.</p>



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